Überblick

Willkommen in der Villa Prato - Brasov. Die Villa Prato liegt mitten im Herzen von Kronstadt in einer sonnigen Ecke der Postwiese (rum. Livada Poştei), an der Straße die zur Schulerau (rum. Poiana Braşov) führt.

Gegenüber stehen das Rektoratsgebäude der Universität, das Armeehaus und die George Bariţiu Kreisbibliothek.

Von der Villa kommt man in 2 Minuten zu Fuß entweder in die Altstadt mit der Schwarzen Kirche, dem Geschichtemuseum am Ratshausplatz und der angrenzenden Fußgängerzone und Einkaufszeile in der Republicii Straße, oder in die Gegend des Stadtparks Nicolae Titulescu, der Präfektur, des Alten Rathauses und des Stadttheaters Sică Alexandrescu.

Dank ihrer Lage ist Villa Prato der perfekte Standort sowohl für Touristen als auch für Geschäftsleute.

Bereich Geschichte

Im Mittelalter hatte der Begriff „pratum“ mehrere Bedeutungen (Weide, Obstgarten) und bezeichnete Landstreifen außerhalb der Mauern von mittelalterlichen Burgen, die gegen Angriffe ungeschützt waren und auf denen sich die Häuser derjenigen befanden, die noch keine vollen Rechte als Bürger der Stadt genossen, sowie Gasthöfe für Reisende und Höfe extra muros einiger Persönlichkeiten der Burg. Mit der Zeit entwickelten sich diese Landstreifen zu so genannten „Vorburgen“. In den Vorburgen gab es eine einzige Institution: die Post oder „cursus publicum“.

Ab dem XVII. Jahrhundert gab es in Vorstädten so genannte Poststationen, die eigentlich Gasthöfe mit großen Zimmern, gemeinsamen Schlafräumen und Ställen für die Ersatzpferde der Boten und Postkutschen waren.

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Villa Prato
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Jede Station erhielt von der Gemeinschaft eine Weide oder einen ausgedehnten Obstgarten, damit sie für das Futter der Tiere sorgen konnte. Solche Poststationen gab es in Siebenbürgen vor allen bei großen Burgen, wie z.B. Kronstadt, Klausenburg, Hermannstadt, Schäßburg, Mediasch. Sie waren stumme Zeugen für zahlreiche bedeutende Ereignisse der Ortsgeschichte, wie z.B. Einfälle, Abkommensunterzeichnungen, Morde an politischen Persönlichkeiten, Besuche von großen Persönlichkeiten der Zeit etc.

In dem XVIII-XIX. Jahrhundert wurden die Wiesen der Poststationen im Zuge der Stadtentwicklung und der Entstehung industrieller Vororte in die Bebauungspläne der Stadt einbezogen und maßgeblich geändert. Viele wurden als Baugelände ausgewiesen oder in Parks, Promenaden, Freizeitgelände oder botanische Gärten umgestaltet.

Ein solches Beispiel ist auch die Postwiese (rum. „Livada Poştei”) im nördlichen Teil der Kronstädter Burg. Außerhalb der Kronstädter Burg befanden sich einige große Gasthöfe, darunter der „Große Gasthof” in unmittelbarer Nähe der Postwiese und der Gasthof „Zum Goldenen Hirsch” am Anfang der Langgasse (rum. Strada Lungă), die die untere Vorstadt und die Burg verband. In den Gasthöfen außerhalb der Wehrburg hielt sich ein sehr gemischtes Volk auf, u.a. levantinische, orientalische, armenische, griechische oder rumänische Kaufleute aus der Moldau und Wallachei.

Diese durften nicht in der Burg übernachten, weil sie nicht bekennende Christen waren. Viele von ihnen waren Abenteurer, die es aus den unterschiedlichsten Gründen nach Kronstadt zog: manche führten die Geschäfte hierhin, andere wiederum waren Gelehrte, Waffenmeister, Botschafter, Spione und sogar Diebe. Im XVIII. Jahrhundert wird die Stadt stark in Richtung Blumenau erweitert, so dass die Poststation im XIX. Jahrhundert im Zuge der Entwicklung des Bahnverkehrs komplett ihre Bedeutung verliert und zu einer Promenade, der so genannten Oberen Promenade, umgestaltet wird.